Ausgewählte Artikel aus der Mitgliederzeitschrift "FORUM" vermitteln die Philosophie der Deutschen HörbehindertenSelbsthilfe e.V. sicher am besten.

Die Themen reichen vom Leben mit der Schwerhörigkeit und ihren Folgen über Tipps zur Kommunikationstaktik oder Aktivitäten von Selbsthilfegruppen bis hin zu Erlebnisberichten aus Rehas und vielen weiteren Themen.

Viel Spaß beim Stöbern!

Rentenversicherung: Langer Atem für Anträge

Heft 36, Winter 2011 

Mal geht es um die Kostenübernahme für Hörgeräte oder dringend benötigte Zusatztechnik oder eine Reha-Maßnahme und Weiterbildung - viele Hörbehinderte müssen sich mit verschiedenen Kostenträger zu befassen, um einige Mehrkosten und Belastungen der Behinderung auszugleichen.

Wie die nachfolgenden Erfahrungen eines Mitglieds beweisen, lohnt es sich, dabei am Ball zu bleiben. Ein langer Atem und Unterstützung von Institutionen, Akustikern, Arbeitgebern und Anwälten ist dabei sehr wichtig.

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Hörgeschädigt und erfolgreich selbstständig

Frau mit Ordner im Büro

Heft 35, Sommer 2011, S. 65 - 67

Selbstständig - und hochgradig schwerhörig. In ihrem Artikel beschreibt unser Mitglied den Weg zu einem offensiven Umgang mit der Hörbehinderung und wie sie es schaffte, Berufsalltag und Behinderung erfolgreich unter einen Hut zu bringen.

 

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Ein Schlappohr hat eine Vision

Reihe mit 6 Strichmännchen, die sich an der Hand fassenHeft 34 / Winter 2010 Seite 33

Hier beschreibt Jochen Müller seine Vision eines Kommunikationszentrums für hörbehinderte Menschen. Viel Engagement ist dazu nötig, ein Projekt dieser Größenordnung zu stemmen - wer hilft mit?

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Frisch gedichtet: Wendepunkt

"Schreiben hilft!" möchte man sagen, die Beiträge im Mitgliedermagazin der Deutschen Hörbehindertenselbsthilfe sind jedenfalls so individuell wie unsere Mitglieder. Einige unserer Mitglieder drücken ihre Erlebnisse und Gefühle in Gedichtform aus: hier ein Beitrag mit dem Titel "Wendepunkt" von Siglinde S..

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RUNDER TISCH SHG 2010

RUNDER TISCH SHG - der runde Tisch der GruppensprecherInnen in Bad Grönenbach, Bericht aus Forum 33, Sommer 2010 von Margot Kohlhas-Erlei, Foto: Barbara Paul

Hilfen nutzen, Verantwortung teilen

 

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ruti-sprecher2010Vierzehn Personen fanden sich in Bad Grönenbach zusammen, die ihre Erfahrungen als Gruppenleiter/in austauschten. „Alte Hasen und zwei Frischlinge“ kurz vor der Gründung einer neuen SHG saßen am „Runden Tisch“.

Besonderer Gag von Dieter war, dass am Anfang jeder seine Sorgen und Probleme in einen Luftballon pustete und auf Kommando losließ. Das Thema des Sprecherseminars lautete „los-lassen“. So konnten alle schon einmal auf vergnügliche Weise „loslassen“ üben.

Nach einer Vorstellungsrunde fanden sich schnell die Themen: Welche Hilfen können genutzt werden? Wie hoch ist die Verantwortung des einzelnen Leiters und wie kann man lernen, sich nicht über die Maßen einspannen zu lassen? Muss die SHG jeden Abend unter einem speziellen Thema beginnen? Soll die SHG einem Verein oder Verband angegliedert werden? Welche Probleme bringen unter

schiedliche Altersgruppen in der SHG?

Die Diskussion war anregend und lebhaft, die Einstellungen zu den einzelnen Fragen verschieden. So gab es unterschiedliche Erfahrungen mit den Hilfen. Die Kontaktstelle für Selbsthilfegruppen wurde immer wieder erwähnt.

Die Belastbarkeit des Einzelnen ist unterschiedlich. Wichtig ist, dass die Gruppe für den/die Leiter/in Freude bringt. „Belastung und Gewinn müssen sich die Waage halten“, sonst ist die Verantwortung auf Dauer deprimierend.

Belastung und Gewinn müssen sich die Waage halten

Bei der Neugründung einer SHG sollte auf Beiträge verzichtet werden, da das bei vielen Personen abschreckend wirkt. Viele Gruppen beginnen das Treffen ohne spezielles Thema. Die Mitglieder bestimmen den Abend, nachdem die neuesten wichtigen Informationen mitgeteilt wurden. Wichtig ist, bei jedem Treffen eine Teilnehmerliste zu erstellen.

Das Thema „Wie kommt man an Gelder?“ ist bei jedem Treffen des „Runden Tisches“ erneut aktuell. Hilfen bieten der AK für Behinderte und die Selbsthilfekontaktstelle. Eine Projektförderung muss jeweils bis zum 31.03. des Jahres bei der Selbsthilfekontaktstelle beantragt werden oder direkt bei den Krankenkassen.

Im Internet unter www.selbsthilfenetz.de können Infos der verschiedenen SHGs abgerufen werden.

Als großes Problem wurde die hohe Verantwortung der Gruppenleiter/innen genannt. Hier wurden verschiedene Möglichkeiten der Motivation erörtert. Es ist wichtig, die Gruppenmitglieder wissen zu lassen, als Leiter/in einer unter den anderen zu sein. Der/die Gründer/in sind nur die Möglichkeiten der SHG gegeben. Allerdings liegt die klare Abgrenzung nicht jedem und der Einzelne muss nach seiner Art damit umgehen. Eine andere Möglichkeit der Verteilung ist, ein Leitungsteam zu bilden, damit verschiedene Themen bei unterschiedlichen Mitgliedern bleiben und verantwortet werden.

Rainer Schertler trug anschließend einen ausführlichen Bericht über die Öffentlichkeitsarbeit vor. Diese wichtigen Hinweise konnten alle Teilnehmer des „Runden Tisches“ nach der Veranstaltung mitnehmen.

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