Rehacare 2012 - Nachbericht

Ein Nachbericht Winter 2012/2013

Stimmen zur REHACARE 2012

Auch 2012 war die DHS wieder an der alljährlich stattfindenden REHACARE-Fachmesse  vertreten. Nachfolgend haben wir spontane Äußerungen und Rückmeldungen von DHS-Mitgliedern - die Namen wurden natürlich anonymsiert - zusammengefasst. Sie geben einen Eindruck von unserer Präsenz und der Stimmung an der Messe und im Themenpark Hören wider. Der Vorstand dankt allen Standbetreuern für ihren Einsatz.

 

Persönliche Begegnungen und Nähe im Themenpark Hören

Von S.K.

Mein drittes Mal REHACARE ist vorbei. Der Stand der DHS war dieses Jahr etwas kleiner, angesiedelt unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft tummelten wir uns munter in unseren sonnengelben T-Shirts.

Es war wieder toll und superanstrengend. So ein Tag ist superlang und ich kann mir überhaupt nicht vorstellen, mehr als einen Tag bei der REHACARE mitzumachen. Diesen einen Tag genieße ich dann allerdings, und auch dieses Jahr hatten wir wieder wirklich tolle Gespräche. Ich wundere mich, wie man in so kurzer Zeit so viel an "Nähe" mit wildfremden Menschen herstellen kann.

Waren es im letzten Jahr noch viel mehr Gespräche, so waren persönlichen Begegnungen dieses Mal länger und intensiver. Wir hatten mehr Selbstbetroffene und ganz viel Fachpublikum mit spannenden Ideen und Wünschen.

Ein paar Beispiele:

  • Eine Frau, die vom Arbeitgeber beauftragt ist für die gehörlosen Mitarbeiter "zu sorgen", wollte einfach nur ein paar Gebärden lernen. Wir haben „Arbeit“, „Problem“ und „Helfen“ ausgesucht und geübt. Sicher kommt sie damit nicht wirklich weit, aber der Einstieg in die gebärdenunterstützende Kommunikation wird leichter und sie hatte echt Spaß daran. Das Fingeralphabet wollte sie dann auch gleich lernen. Zu Hause will die Besucherin dann mit einem Dolmetscher die Probleme angehen. Sie war dankbar für den ersten Kontakt mit uns und den vermittelten Informationen.
  • Ein Polizist wollte wissen, wie man am Effektivsten die Kollegen schulen kann, damit sie besser mit Hörbehinderten kommunizieren können.
  • Eine Landschaftsarchitektin des LVR, interessierte sich für Ideen zur Ausgestaltung eines Lehrpfades im Wald mit einer Induktionsschleife. Toll zu wissen, dass die auch im „Grünen“ die Inklusion Beachtung findet.
  • In vielen Gesprächen stand die Inklusion an Schulen im Mittelpunkt. Die Standbesucher konnten sich bei uns erst einmal grob informieren, welche Bedürfnisse hörbehinderte Schüler haben. Detaillierte Infos bekamen sie am Nachbarstand beim "Elternverband gehörloser Kinder“.

Viele Betroffene fanden den Weg zu unserem Stand, um einfach mit uns zu plaudern, um sich „schlappohrentypische“ Probleme im Alltag und Arbeitsplatz von der Seele reden zu können, und durch ihren Besuch praktizierte Selbsthilfe „life“ kennenzulernen.

Auf der REHACARE herrscht eine besondere Stimmung. Was mich nachdenklich stimmt ist der Umstand, dass die Hörbehinderten so was von in der Minderheit sind, dass man glauben könnte, es gibt uns überhaupt nicht. Darum finde ich den Themenpark Hören so wichtig, denn uns gibt es sehr wohl, nur fallen wir nicht so auf.

 

Selbstbetroffene suchen Tipps - aber wohl keinen neuen Verein

Von S.D.

Ich war zum zweiten Mal im leuchten gelben T-Shirt auf der REHACARE, und auch mir hat es sehr viel Spaß gemacht, mit so vielen unterschiedlichen Menschen in so kurzer Zeit in Kontakt treten zu können. Die meisten, die an unserem Stand Halt machten, waren Selbstbetroffene, die sich entweder Tipps oder Infos einholen oder einfach auch nur ein bisschen plaudern wollten. So kam ich schnell in mehr oder weniger intensive Gespräche.

  • Ich fand es z.B. spannend mich mit einem stark schwerhörigen Studenten darüber zu unterhalten, wie er als Musiker und Schlagzeuger einer Band klar kommt, welche Schwierigkeiten ihn aber auch begleiten. 
  • Auch kam ich in ein nettes Gespräch mit einer blinden Frau, die für ihre schwerhörige Freundin Infomaterial mitbringen wollte. Hinterher haben wir über ihren Blindenhund gesprochen, und so habe ich zusätzlich einiges aus ihrer, für mich fremden Welt erfahren.
  • Ein Schwerbehindertenvertreter aus Hessen suchte unseren Rat, um sich darüber zu erkundigen, wie ein Begegnungshaus für die „unsichtbare Behinderung Hörschädigung“ barrierefrei gestaltet und eingerichtet werden kann und auf was dabei zu achten ist.

Es gab noch viele solcher Begegnungen. Das Thema Hörgeräte, gute und schlechte Akustiker war genauso ein Thema wie die Frage nach Selbsthilfegruppen. Der ganz große Renner war das beliebte Fingeralphabet, einige haben direkt versucht ihren Namen zu schreiben und hatten ihren Spaß dabei. Zwei hörende Mädels hatten die grandiose Idee, es zu lernen, um sich in der Schule heimlich Botschaften zu schreiben.

Im Großen und Ganzen ist es eine tolle Sache, die DHS auf einer Messe präsentieren zu können.

Was mich dennoch erstaunte, war, dass niemand gezielt an unseren Stand kam und nach einem netten Verein suchte, um sich mit Gleichbetroffenen auszutauschen, Seminare zu besuchen oder auch über ein Portal im Internet zu kommunizieren. Viele sind vor Ort in ihren Selbsthilfegruppen schon anderweitig aktiv. Wenn die wüssten, was sie alles verpassen... Vielleicht schauen sie ja zu Hause noch mal in Ruhe die DHS-Infobroschüre oder den Flyer an und trauen sich auf unserer Homepage. Ich freue mich schon auf nächstes Jahr, denn dann möchte ich wieder dabei sein…

 

Keine barrierefreie Kasse

Von E.R.

Mir fiel unangenehm auf, dass keine einzige Kasse im Eingangsbereich mit Induktion ausgestattet, also barrierefrei für uns, war.

Ich fuhr am Freitag nach Düsseldorf. Ich stand an der Kasse, um mir mein per Internet reserviertes Ticket aushändigen zu lassen. Dazu hatte ich noch einige Fragen.

Nicht nur ich hatte meine Probleme, den jungen Mann hinter der Scheibe zu verstehen. Er selbst konnte mich auch durch die "Sprechlöcher" kaum verstehen und beugte sich ziemlich genervt immer wieder nach vorne zwecks besseren Hörens!  

Also habe ich mich danach an die Information gewandt und dort mein bzw. unser  Problem geschildert. Die Dame versprach mir, alles an die betreffenden Stellen weiterzugeben... 

Ich glaube, da müssen wir noch was tun, um Aufmerksamkeit zu erregen! Anscheinend sind wir mit unseren Schlappohren für so eine Messe nicht genug behindert, oder wie? 

Ein „Witz“ ist wohl auch, dass im Internet (also Vorverkauf) die Eintrittskarten für alle Besucher nur 7€ kosteten! Egal ob behindert oder nicht. Aber als Behinderte musste ich meinen Ausweis vorzeigen! Als Nichtbehinderte hätte ich das nicht gebraucht und denselben Preis bezahlt! Ich frage mich nur, wozu das Ganze? Da fühlt man sich glatt diskriminiert!

 

Themenpark Hören ist unbedingt notwendig

Von M.Ö.

Die REHACARE mit ihrem „Hörpark“ ist schon ein besonderes Erlebnis - und das jedes Jahr. Den positiven Gedanken meiner Vorschreiber kann ich auch nur hinzufügen, dass ich immer wieder gerne bei der Standbetreuung dabei bin.

Zu erleben, wie die Menschen mit Anspannung zum Stand kommen und dann mit entspanntem Gesicht wieder weiterziehen… Die vielen ehrlichen "Dankeschöns" sind wie warme Knuddler. Wie gerne wäre ich in den ersten Jahrzehnten meines Lebens über solche Kontakte gestolpert… Über Menschen, die lebensfroh sind, die lachen, und das trotz „Behinderung“. Das lässt mich die Anspannung eines solchen Tages schnell vergessen.

  • Da war das Gespräch mit dem Rollstuhlfahrer, der provokant das Gespräch damit einleitete, dass er unseren Spruch “Selbsthilfe macht Schwerhörigkeit leichter“ laut vorlas und ungläubig fragte, wie denn das gehen soll? Daraus entwickelte sich ein längeres Gespräch und es wurden viele Alltagssituationen besprochen, die für den Mann als Besitzer von zwei Hörgeräten (die seit Jahren in der Schublade liegen) unüberwindlich schienen. Auch die Ehefrau hat die Gelegenheit genutzt und über ihre Sorgen und Ängste geredet.
  • Dann war da noch die Heilerziehungspflegerin, die den Arbeitsauftrag bekommen hat, bei einem gehörlosen und geistig behinderten Schüler eine Kommunikationsmöglichkeit anzubahnen. Sie fragte nach Gebärdensprache, so haben wir dann zusammen Ideen entwickelt, wie man es anstellen kann. Wir hatten beide unsere Freude.
  • Der absolute Renner war das Fingeralphabet, jeder wollte es haben, viele hatten Interesse, es zu lernen, besonders viele Nicht-Schlappohren. Uns ist dann die Idee gekommen, im nächsten Jahr 10- oder 15-minütige Workshops anzubieten, zum Beispiel zu jeder vollen Stunde oder jeder zweiten vollen Stunde.

Als wir am Abend alles abgebaut hatten, halfen wir auch Andreas Kammerbauer, dem stellvertretenden Vorsitzenden der Deutschen Gesellschaft (DG), und kamen mit ihm noch ins Gespräch. Er erzählte, dass es nicht sicher ist, wie es mit dem Hörpark auf der REHACARE weitergeht. Da immer weniger Vereine, Initiativen und Gruppen der DG auf der REHACARE einen Stand betreiben, mussten die Plätze an kommerzielle Anbieter z.B. Akustiker, Technik-Betriebe abgegeben werden. Das entspricht aber nicht dem Konzept der Messe Düsseldorf. Kommerzielle sollen die Stände außerhalb des Themenparks Hören mieten und natürlich entsprechend zahlen. Auf der nächsten Mitgliedersitzung der DG soll die Situation besprochen werden.

Ich finde, wir sollten als DHS und damit Mitglied im DG uns unbedingt für die Fortsetzung des Hörparks auf der REHACARE einsetzen und im nächsten Jahr Fördermittel dafür beantragen, dass wir wieder mit eigenem Stand vertreten sind. Hier bitte ich den Vorstand sich für den Erhalt  einzusetzten.

Wir sind auf der REHACARE seit Jahren mit so viel Erfolg vertreten, haben in unseren Reihen hoch kompetente Mitglieder, die immer wieder gerne Standdienst machen und bei vielen entstehen durch die Wohnnähe zu Düsseldorf auch keine hohen Kosten.

 

Gemeinsam mit anderen Vereinen unsere Interessen vertreten

Von J.P.

Ich war zum ersten Mal am REHACARE-Stand der DHS. Mich beschäftigen sehr nachhaltig die Erfahrungen auf der REHACARE und ich habe auch nachgedacht über die Art und Weise der Repräsentation der Hörgeschädigten-Vereine. Wenn wir uns unter dem Dachverband DG gemeinsam mit anderen Vereinen präsentieren, wird das Bild von gemeinsamer Interessensvertretung vielleicht noch mehr nach außen dringen. Denn neben uns saßen ja Gebärdendolmetscher (Loor ens, Institut für Gebärdensprache), auch ein Schriftdolmetscher war an unserem Stand anwesend, dazu noch andere Gruppenvertreter (z.B. Elterninitiative für Hörbehinderte Kinder).

Wenn jeder Verein sein Fachgebiet gut nach außen kommuniziert, dann könnte den Messebesuchern vielleicht noch besser geholfen werden. Barrierefreiheit ist auch die Aufforderung an uns Hörgeschädigte, uns nicht zu dividieren, sondern gemeinsam an Stärke zu gewinnen und somit mehr Lobby zu erreichen.

 

Von S.T.: Wir müssen hörbarer und sichtbarer werden

Erst einmal herzlichen Dank für die gute Vorbereitung!! Es war alles da, T-Shirts, Materialien, sogar Mineralwasser und Bonbons.

Für mich war es die erste REHACARE, und ich war neugierig, wer da noch im Dunstkreis unseres Standes für die Schlappohren im Einsatz war. Wir drei Mittwochsmädels machten zuerst die Runde, um die anderen Aussteller im Themenpark Hörbehinderung zu begrüßen. Das war recht übersichtlich: Die Deutsche Gesellschaft, bei der wir einquartiert waren, dann der Akustiker Bagus aus Essen, die Gebärdensprachschule Loor ens aus Köln und Tess. Gegenüber die Firma Humantechnik und die CI e.V. aus NRW.

Als die ersten Besucher kamen, haben wir uns natürlich gefreut und das eine oder andere Gespräch mit Betroffenen, Angehörigen und auch Fachpersonen wie z.B. Pflegekräften oder Heilpädagogikstudenten geführt. Diese Gespräche haben mir besonders viel Spaß gemacht.

  • Beispielsweise die Frau, die aufgrund ihrer Schwerhörigkeit und psychischen Probleme bereits längere Zeit erkrankt war, und der man klar machen wollte, nach medizinischer Reha in einer 'normalen' Klinik und in Gruppengesprächen in einer Tagesklinik, müsste sie doch allmählich wieder fit werden. In der Tagesklinik nahm niemand ihre Schwierigkeiten ernst, so dass sie in Gruppengesprächen mit rund 15 Teilnehmern hoffnungslos überfordert war.
  • Oder ein Großelternpaar, welches von ihren Sorgen um ihren schwerhörigen Enkel berichteten, der zwar mit Hörgeräten in der Regelschule gut klar komme, sich aber mit informellen Kontakten zu Gleichaltrigen schwer tue.

Es fühlte sich gut an, hier zusammen Ideen zu entwickeln, wie die jeweiligen Gesprächspartner konkret aktiv werden können...

Was ich leider versäumte und beim nächsten Mal auf jeden Fall anders machen werde: vor der REHACARE mal das Vortragsprogramm zu studieren! Es gab z.B. eine Podiumsdiskussion über die Zukunft der Hilfsmittelversorgung, wo wir einen von uns hätten hinschicken können, um Infos zu bekommen...

Ich fand es gut, dass es bei einer Standbesetzung mit drei Leuten möglich ist, dass jeder auch eine Runde durch die Halle machen kann.

Ich blieb dann bei einer Dame hängen, die für eine Firma 'way ok' Straßenpläne vertrieb, in denen Zusatzinfos über barrierefreie WC's, Parkplätze, Tank- und Raststätten eingetragen sind. Barrierefrei, meinte ich zu ihr, bezieht sich wohl auf Menschen mit einer Mobilitätseinschränkung? Ich dachte an den schönen Stadtplan vom DSB mit den schlappohrengerechten Bahnschaltern, Kinos etc. und habe sie dann gefragt, ob sie so etwas nicht auch herausgeben könnten. Sie war total begeistert von dieser Idee - vielleicht wird ja etwas daraus!

Wenn es stärker publik wird, dass man mit wenigen Mitteln auch Schlappohren ein 'inklusives' Angebot machen kann, wäre doch schön...

Ansonsten hat es mich nachdenklich gestimmt, dass das Angebot auf der REHACARE sehr von Anbietern von Rollstühlen aller Art dominiert wurde. Das soll keinesfalls heißen, dass ich es schlecht finde, dass Menschen mit anderen Behinderungen ein vielfältiges Hilfsmittelangebot gemacht wird. Sondern ich sehe das eher als Herausforderung, dass unsere Anliegen noch 'hör- und sichtbarer' vertreten werden müssen...

Fazit: Mich hat es sehr motiviert, offensiver für 'unsere' Anliegen aufzutreten! Heute in der Kirche habe ich dann direkt eine Rückmeldung gegeben, weil ich unsere nette Pfarrerin trotz Induktion kaum verstanden habe. Darauf testete man sogleich die Anlage, die aber funktionierte... Die Küsterin hatte die Lautsprecher lauter gestellt, weil die Pfarrerin so leise sprach - was anscheinend dazu führte, dass sie noch leiser redete (weil die Lautsprecher so laut waren?).

 

Für Betroffene ansprechbar sein - ganz im Sinne der Selbsthilfe

Von Ursula Kartäusch

Ich habe den Stand der DHS für die REHACARE dieses Jahr zum zweiten Mal organisiert und muss sagen, es lohnt sich immer wieder. Nicht nur die vielen interessanten Gespräche mit Messebesuchern und anderen Ausstellern, auch am Stand selber gibt es viele gute Gespräche untereinander und mit Gästen, wie z.B. Peter Dieler, der uns nicht nur mit Bonbons sondern auch mit Rat und Tat zur Seite stand und mit aufs Foto kam. Wir haben viel zusammen gelacht und mancher Standbesucher kam noch mal wieder, weil ihm das Gespräch mit uns so gut getan hat. Es gibt mir immer ein tolles Gefühl, wenn ich merke, wie froh manche Leute sind, endlich mal über ihre Probleme als Schlappohr sprechen zu können. Eine Standbesucherin sagte zu mir ganz offen, dass sie im Gespräch gemerkt hat, dass sie auch mal an sich, an ihre Bedürfnisse als Hörbehinderte denken muss und wollte sich unsere Selbsthilfegruppe in Köln ansehen.

Zur Statistik: wir haben insgesamt 213 Gespräche dokumentiert, davon 82 mit hörbehinderten Menschen, 48 mit Angehörigen und Freunden von Betroffenen, 46 mit Auszubildenden und Pflegekräften und 37 mit Fachverbänden wie IFD, Einrichtungen usw.

Die REHACARE ist und bleibt eine gute Möglichkeit uns öffentlich darzustellen und wirklich im Sinne von Selbsthilfe für Betroffene ansprechbar zu sein. Wie es im nächsten Jahr weitergeht, müssen wir abwarten. Wie schon geschrieben wurde, gibt es Probleme mit dem Themenpark Hörbehinderung.

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