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Überlandfahrt von der Ostküste bis Kapstadt

Nun zurück zum Anfang: Geplant hatte ich eine Woche eine Tour von Port Elisabeth an der Ostküste runter nach Kapstadt und eine Woche Kapstadt. Kapstadt ist für mich die schönste Stadt auf der Welt und bei jeder Reise nach Südafrika hatte ich bedauert nur so wenig Zeit zu haben! Die Hotels im Internet ausgesucht, es hat alles wunderbar geklappt. Ich bin mit dem Überlandbus gefahren, das war ein Abenteuer, das ich nicht hätte missen wollen. Mit dem Bus sieht man die Landschaft, fliegen ist einfacher, aber man sieht ja nix!

Damit Ihr eine Vorstellung von den Entfernungen bekommt Von Frankfurt bis Johannesburg sind es laut Anzeige im Flugzeug 8.684 km, von Johannesburg bis Port Elisabeth etwa 1.200 km, von dort nach Kapstadt sind es laut luftlinie.org 748 km, von Kapstadt bis Johannesburg 1.270 km. Ich bin also gute 20.000 km unterwegs gewesen.

Von Port Elisabeth bin ich mit dem Überlandbus in drei Etappen nach Kapstadt gefahren. Das ist alles kein Problem. Ich erkannte nach und nach, dass die Busse nie pünktlich sind und die Verspätung sich nicht ins Verhältnis zur Ankunftszeit setzen lässt. Eine Stunde später weg, heißt nicht eine später da, eher zwei...

Die Bushaltestellen abseits der Großstädte sind eigentlich meist Tankstellen. In Plettenberg Bay und Kapstadt hatte ich mir keinen Transfer vorab zu meinem Hotel organisiert. Ich habe Hilfe von Einheimischen bekommen, die mir ein Taxi riefen.

In Mosselbay hatte mir die Managerin von meinem Hotel ein Taxi organisiert und mir per SMS mitgeteilt, dass es auf dem Weg ist. Dies hatte ich bereits von zu Hause vereinbart mit der üblichen Begründung und das war alles gar kein Problem.

Löwin hält Tatze an den Kopf des Löwenmännchen

Sitzende Löwin

Die ersten Tage war also Wild gucken angesagt, das hört sich langweilig an, ich aber kann nicht genug bekommen, ich habe fast jede Minute genossen. OK, einen Tag lang hat es fast nur geregnet, da war der Vormittag, wo wir im Addo National Park rumfuhren, doch verdammt öde. So öde, dass ich fast einschlief. Wenn es regnet, bleiben die Tiere eben genauso gern im Trockenen wie wir Menschen.

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