Hören und Verstehen

"Nicht sehen trennt von den Dingen, nicht hören trennt von den Menschen"  (Immanuel Kant)

 Ein Hörverlust passiert oft schleichend und unbemerkt. Auffällig oft ziehen sich aber die betroffenen Menschen zurück. Da wird die Familienfeier zur "Qual", große Gesprächsrunden mit Kollegen werden gemieden, weil man "ja doch nichts versteht", Telefonate sind zu anstrengend und Hörgeräte nur bedingt sporttauglich, Kino und Konzerte werden nicht mehr als Vergnügen erlebt.

Als Hörbehinderte sind wir aber nicht "Opfer" unserer Ohren. Lesen Sie hier über verschiedene Taktiken und Hilfsmittel, die wirklich dabei helfen, dass das schwere Hören leichter wird.

Dieser Bereich wird stetig weiterentwickelt. Sollten Sie Anregungen und Fragen haben, nehmen Sie bitte Kontakt zu uns auf!

Alltagshilfen für Schwerhörige

Hier zeigen wir Ihnen Möglichkeiten von A bis Z, welche Hilfen bei Behördengängen, Telefonaten und anderen Alltagssituationen in Anspruch genommen werden können, bzw. welche Zusatztechnik uns den Alltag erleichtern kann. Diese Stichwortliste wird laufend ergänzt.

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Besuch beim Akustiker

Leider wird Schwerhörigkeit immer noch häufig mit "dumm" und "alt" verbunden. So haben "Neuschwerhörige" oft erstmal mit sich und der Tatsache, dass sie ein Hörgerät brauchen, genug zu tun, ohne sich weiter Gedanken um das Hörgerät selbst zu machen. Je besser informiert Sie jedoch zum Akustiker gehen, desto größer ist die Chance, die individuell "perfekte" Hörhilfe zu finden.

 Wir wollen Ihnen mit einigen Tipps helfen, sich entsprechend vorzubereiten.  

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Cochlea Implantat: Umfrage unter DHS-Mitgliedern 2012/13

CI - eine Entscheidung, die jede/r selbst treffen muss ...

Dunkelgrauer Sprachprozessor und Magnetspule eines Cochlea Implantats Bei der Entscheidung für oder gegen ein Cochlea Implantat (CI) sind umfassende Informationen ebenso wichtig wie die eigenen Gefühle. Oft hilft es, sich mit Betroffenen auszutauschen. So lauten einige Ergebnisse unserer nicht-repräsentativen CI-Umfrage 2012/13.

Wir haben unter unseren Mitgliedern, die mit CI versorgt sind, per Fragebogen nach persönlichen Erfahrungen vor der Operation und während der Anpassung und Folgezeit gefragt:

  • An der Umfrage haben sich 26 DHS-Mitglieder im Alter von 44 bis 67 Jahren beteiligt, darunter 22 Frauen und 4 Männer, 15 davon Berufstätige.
  • Der Hörstatus vor der Operation reichte bei den Beteiligten von 'hochgradig schwerhörig' bis 'ertaubt'.
  • Die Teilnehmer/innen waren zuvor unterschiedlich lange schwerhörig gewesen, mit "von Geburt an" Frühschwerhörigen bis "ab dem 50. Lebensjahr" Betroffenen.

Das Besondere an unserer Umfrage war, dass die Teilnehmer/innen zu vielen Fragen individuelle Antworten formulieren konnten. Oft finden Sie daher in der folgenden Auswertung auch einige Listenpunkte mit Original-Zitaten, großteils anonymisiert.

Wir möchten betonen, dass hier persönliche Eindrücke wiedergegeben werden. Es sind weder allgemeingültige Aussagen über die Erfolgsaussichten einer CI-Operation noch zu Vor- und Nachteilen bestimmter Kliniken oder CI-Anbieter. Die Umfrage macht deutlich, dass hier jede Person ihre eigenen Bedürfnisse und Ziele hat, und sich auch daran orientieren sollte.

 Anmerkung des Webteams: in den letzten Jahren seit dieser Umfrage hat sich im Bereich CI- Technik, CI-OP / Krankenhäuser und CI-Reha vieles weiterentwickelt und geändert. Wenn Sie hierzu aktuelle Informationen suchen, empfehlen wir Ihnen die Seiten der DCIG (Deutsche CI-Gesellschaft) oder der HCIG (Hannoversche CI-Gesellschaft).
Dennoch möchten wir diesen Beitrag auf unserer Seite stehen lassen, da die Beweggründe, Erfahrungen und Tipps der Betroffenen unverändert ihre Gültigkeit haben und vielleicht für Sie bei der Entscheidungsfindung hilfreich sein können.

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Gebärdensprache

Gebärdensprache ?

Brauche ich nicht - oder doch ???

Sicherlich haben sich einige von Ihnen schon einmal mit dem Thema "Gebärdensprache" befasst, vielleicht auch einen Gebärdensprachdolmetscher bei der Arbeit gesehen, zum Beispiel bei den Phoenix-Nachrichten.

 Was genau ist Gebärdensprache eigentlich?

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