Die SHG Niesky hat jetzt eine eigene FM-Anlage

Bericht aus FORUM 39, Sommer 2013

Koffer mit Mikrofon und mobilen, wiederaufladbaren FM-Empfängern

Fast jede hat eine, wir nun auch

Die Selbsthilfegruppe für Hörgeschädigte Niesky hat jetzt eine eigene FM-Anlage

Bericht/Bild: I.R.

Schon mehrfach berichteten Selbsthilfegruppen in unserem Mitgliedermagazin FORUM über den Erwerb und die Finanzierung einer gruppeneigenen FM-Anlage. Ein bisschen neidisch lasen wir davon. In unserer SHG sind inzwischen 25 Betroffene beheimatet. Erfreulicherweise sind die Gruppentreffen recht gut besucht.

In der Vergangenheit war es schwierig, unserem Grundanliegen: "Jeder soll jeden verstehen" immer gerecht zu werden. Unsereins kennt ja die Vorzüge des induktiven Hörens aus DHS-Veranstaltungen, und wir wissen den Luxus zu schätzen. Jedoch nicht der Großteil der Gruppenmitglieder, für die Induktion, T-Spule, FM-Anlage nur Fremdwörter sind.

Vorzüge des induktiven Hören erfahren

So luden wir uns vor einiger Zeit eine Akustikerin aus Görlitz ein, die den Gruppenmitgliedern erst einmal das induktive Hören vorstellte, bzw. die vorhandenen Hörgeräte auf Vorhandensein oder Aktivierung/Deaktivierung der T-Spule überprüfte. Das Ergebnis und die Begeisterung bei unseren Mitgliedern war enorm. Einige spielten eh mit dem Gedanken, ihr altes Hörgerät endlich gegen ein neues zu ersetzen, dann natürlich sollte es eins mit T-Spule sein.

Nun hieß es, ernsthaft Ausschau zu halten nach einer finanzierbaren Gruppenanlage. Große Sprünge von einigen tausend Euro konnten und wollten wir nicht wagen. Schon mehrfach berichteten Selbsthilfegruppen in unserem Mitgliedermagazin FORUM über den Erwerb und die Finanzierung einer gruppeneigenen FM-Anlage. Ein bisschen neidisch lasen wir davon. In unserer SHG sind inzwischen 25 Betroffene beheimatet. Erfreulicherweise sind die Gruppentreffen recht gut besucht.

In der Vergangenheit war es schwierig, unserem Grundanliegen: "Jeder soll jeden verstehen" immer gerecht zu werden. Unsereins kennt ja die Vorzüge des induktiven Hörens aus DHS-Veranstaltungen, und wir wissen den Luxus zu schätzen. Jedoch nicht der Großteil der Gruppenmitglieder, für die Induktion, T-Spule, FM-Anlage nur Fremdwörter sind.

Vorzüge des induktiven Hören erfahren

So luden wir uns vor einiger Zeit eine Akustikerin aus Görlitz ein, die den Gruppenmitgliedern erst einmal das induktive Hören vorstellte, bzw. die vorhandenen Hörgeräte auf Vorhandensein oder Aktivierung/Deaktivierung der T-Spule überprüfte. Das Ergebnis und die Begeisterung bei unseren Mitgliedern war enorm. Einige spielten eh mit dem Gedanken, ihr altes Hörgerät endlich gegen ein neues zu ersetzen, dann natürlich sollte es eins mit T-Spule sein.

Nun hieß es, ernsthaft Ausschau zu halten nach einer finanzierbaren Gruppenanlage. Große Sprünge von einigen tausend Euro konnten und wollten wir nicht wagen.

Finanzierbare Alternative

Durch ein Gespräch mit Peter Lottner kam der Gedanke auf, eine ausrangierte gebrauchte und vom Fachmann überprüfte Anlage zu erwerben. Es hieß, sich ein wenig in Geduld zu üben und auf ein passendes Angebot zu warten.

Peter hatte uns nicht zu viel versprochen. Wir standen an oberster Stelle in seiner Warteliste. Das Angebot kam, und wir versuchten die Finanzierung über die Krankenkassenförderung. Bingo! Die AOK genehmigte unseren Antrag auf 800 Euro Förderung.

Nun sind wir glückliche Besitzer einer 10er Gruppenanlage Beyerdynamic AE36. Es ist nicht die modernste, für unsere Zwecke jedoch völlig ausreichend. Notfall-Rückfragen bei technischen Problemchen von uns "technischen Wundern" (wir Frauen haben davon nicht die meiste Ahnung ) klappt das gar per SMS.

Mikrofon für disziplinierten Ablauf

Inzwischen genießt die Gruppe diszipliniert den Ablauf der Gruppentreffen. Durch das Mikro darf nur einer sprechen - es ist interessant, wie schnell die Leute sich daran gewöhnt haben.

Alle zehn Empfänger sind bei jedem Gruppentreffen in Gebrauch. Was ist, wenn wir Zuwachs in der Gruppe bekommen? Dann reichen die Empfänger nicht mehr aus. Wir überlegen gerade, ob wir die Anlage noch um einige Empfänger erweitern.

Spätestens im Sommer werden sie benötigt, wenn wir unser nächstes Wochenendseminar veranstalten.

Wir danken Peter Lottner für seine unseren Bedürfnissen und Gegebenheiten angepassten Beratungen und Angebote und hoffen auf weitere gute Zusammenarbeit. Denn wir sind im Moment ja an einem nächsten Projekt dran, dazu später mehr (Finanzierung einer FM-Anlage für Rentner).

Schön, wenn man solche Leute in den eigenen Reihen hat...

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