Seminar: Empowerment und Selbstbestimmung bei Menschen mit Hörschädigung, 10.11.2018 in Darmstadt

Termin: Samstag, 10. November 2018, von 10 bis 18 Uhr
Veranstalter: Hörbehinderten-Selbsthilfegruppe Darmstadt (HSD), Autonome Selbsthilfegruppe in Südhessen

„Nichts stärkt die Menschen so sehr, wie die kleinen, selbstständig erarbeiteten Erfolge“
„Man hilft den Menschen nicht, wenn man für sie tut, was sie selbst tun können.“(Abraham Lincoln)

Seminarthema: "Empowerment und Selbstbestimmung bei Menschen mit Hörschädigung"

Ziel des Seminars ist es, den hörbehinderten Teilnehmern aufzuzeigen

  • das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten, Kräfte und Stärken der Betroffenen (mit Beeinträchtigungen)
  • eine Haltung der professionellen Zurückhaltung; die Abkehr von einer „fürsorglichen Belagerung“
  • eine Haltung der Ermutigung, der Hoffnung und der Zuversicht
  • die Förderung von Ressourcen und die unterstützende Begleitung bei der Erarbeitung eigener „Lebenserfolge“.

Referentin Christina Karger ist Audiotherapeutin in der Abteilung Hörbehinderung (HTS), MEDIAN Kaiserberg-Klinik Bad Nauheim.

Kosten: Seminargebühr 20 €

Ort/Treff: Martinstraße 29, 64285 Darmstadt, Tagungsraum, bitte bis 9:45 Uhr da sein

Das Seminar hat bereits stattgefunden, bitte nicht mehr anmelden.

Hörbehinderten-Selbsthilfegruppe Darmstadt (HSD)
Dipl.-Ing. Rainer Schertler
Grundstraße 9
64289 Darmstadt
Rainer.Schertler (ät)t-online.de
Bitte nur schriftlichen Kontakt.

Das Seminar der HSD wird einschließlich Schriftdolmetschung gefördert durch AOK - Die Gesundheitskasse in Hessen.

(Quelle: Hörbehinderten-Selbsthilfegruppe Darmstadt)

Seminar: Welchen Einfluss hat Resilienz auf den Umgang und die Alltagserfahrungen mit dem eigenen Hörverlust?

Termin: Samstag, 22. September 2018, 14 bis 18 Uhr
Veranstalter: Stuttgarter Selbsthilfegruppe für Schwerhörige 

Als externen Referenten konnte die SHG Jochen Müller, Diplom-Sozialarbeiter, Kommunikationstrainer und Lebensberater für hörbehinderte Menschen und langjähriger Therapeut an der Helios-Fachklinik „Am Stiftsberg“ für Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel in Bad Grönenbach (Allgäu) gewinnen.

Dieses Seminar ist als Angebot für alle Vereinsmitglieder, aber auch für Außenstehende und Nichtvereinsmitglieder gedacht. Es werden Schriftdolmetscher und Höranlage bereitgestellt.

Über das Seminar:

Resilienz, auch als innere Widerstandskraft bezeichnete Fähigkeit kann helfen, Konflikte, Misserfolge, Niederlagen und Lebenskrisen wie beispielweise einen Hörverlust zu meistern. Resiliente Menschen sind für das Leben sozusagen gewappnet, sie

  • lassen sich nicht so leicht unterkriegen
  • können kreativ und flexibel in Krisen reagieren
  • erleben Belastungen eher als Herausforderung, weniger als Problem oder unlösbare Krise
  • erholen sich schneller von Fehlschlägen und Niederlagen

Mit Kurzvorträgen und gezielten Fragestellungen als Input will die SHG mit Diskussionen, Kleingruppen- und Plenumsarbeit gemeinsam erarbeiten:

  • Wie kann Resilienz meine Alltagserfahrungen mit dem Hörverlust verbessern?
  • Wie werde ich resilient?
  • Wie kann die Selbsthilfegruppe die Resilienz jedes Einzelnen fördern?

Achtung: Das Seminar hat bereits stattgefunden, eine Anmeldung ist nicht mehr möglich

Weitere Informationen können direkt bei der SHG erfragt werden unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! 

(Quelle: SHG Stuttgart)

1. Göppinger Fachtag: „Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung“ am 20.09.2018

Gewalt gegen behinderte Frauen und Mädchen, auch hörbehinderte Frauen, ist häufig immer noch ein Tabuthema. Oft wird die Problematik mit dem Satz abgetan “Das trifft doch nur Wenige,“ schreibt Claudia Oswald-Timmler, Kreisbehindertenbeauftragte für den Landkreis Göppingen, in der Einladung zum ersten Göppinger Fachtag Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung. "Aber jede Frau und jedes Mädchen mit Behinderung, der in irgendeiner Form Gewalt angetan wird, ist eine Frau und ein Mädchen zu viel."

Eine Studie des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend zeige, dass Frauen und Mädchen mit Behinderung erschreckend oft von Gewalt bedroht seien oderGewalterfahrungen gemacht haben. Die Studie „Lebenssituationen und Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland“ wurde im Auftrag des Bundesministeriums von der Fakultät für Gesundheitswissenschaften und Interdisziplinären Zentrum für Frauen und Geschlechterforschung der Universität Bielefeld durchgeführt. Die Projektleiterin Dr. Monika Schröttle wird die Studie, die u.a. folgende Ergebnisse ermittelt hat, an dem Göppinger Fachtag vorstellen:

  • Frauen mit Behinderung haben ein stark erhöhtes Risiko, Opfer von Gewalt zu werden. Mit 58 – 75 % haben fast doppelt so viele Frauen im Erwachsenenalter körperliche Gewalt erlebt als Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt (35 %). Von sexueller Gewalt im Erwachsenenleben waren die Frauen der Befragung etwa zwei- bis dreimal häufiger betroffen als der weibliche Bevölkerungsdurchschnitt (21 – 44 % versus 13 %).
  • Gewalterfahrungen in Kindheit und Jugend gaben 20 – 34 % der befragten Frauen an.
  • Psychische und psychisch verletzende Handlungen durch Eltern im Kindes- und Jugendalter haben etwa 50 – 60 % der befragten Frauen erlebt (im Vergleich zu 36 % der Frauen im Bevölkerungsdurchschnitt).

An der Veranstaltung werden unter anderem auch die baden-württembergische Landesbehindertenbeauftragte Stephanie Aeffner sowie Vertreterinnen von Weibernetz e.V., vom Landesverband für Menschen mit Körper- und Mehrfachbehinderung Baden Württemberg e.V. und vom Stuttgarter Frauenberatungszentrum Fetz e.V. teilnehmen. Weitere Informationen zu den Fachvorträgen bietet der Veranstaltungsflyer.

Details zur Veranstaltung: 1. Göppinger Fachtag Gewalt gegen Frauen und Mädchen mit Behinderung

Datum/Ort: 20.September 2018, 9 – 15 Uhr in der Stadthalle Göppingen (Klosterneuburgsaal), Gartenstr. 4, 73033 Göppingen.

Barrierefreiheit: Die Stadthalle ist für Rollstuhlfahrer barrierefrei. Für Menschen mit Hörbehinderung steht eine Schriftdolmetscherin zur Verfügung.

Teilnahme: Die Teilnahme ist kostenlos. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Eine Teilnahme ist nur nach schriftlicher Anmeldung möglich. Die Anmeldung gilt als angenommen, sofern angemeldete Teilnehmer/-innen keine Absage erhalten.

Anmeldeschluss ist der 10. September 2018.

Anmeldungen an:
Landratsamt Göppingen
Claudia Oswald-Timmler
Kreisbehindertenbeauftragte
Lorcher Str. 6
73033 Göppingen
oder per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Videoreihe: Tipps & Tricks für ein Leben mit Hörminderung

Jana Verheyen ist seit rund 20 Jahren schwerhörig und arbeitet als Audiocoach. In einer Videoreihe stellt sie seit Kurzem Tipps & Tricks für ein Leben mit Hörminderung vor.
Themen sind z.B. offen über die Schwerhörigkeit reden und wie man sagt, was man braucht, die Einsatzmöglichkeiten der T-Spule, Verbesserung der Raumakustik und Untertitel-Apps.

Die Videos stehen kostenlos unter ihr-hoergeraet.de/videos zur Verfügung, das ist eine Webseite des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie e.V.

(Quelle: Ihr-Hoergeraet.de)

Fair Signs: Internationale Jugendbegegnung für gehörlose, schwerhörende und hörende Jugendliche

Das Projekt Fair Signs ist eine Jugendbegegnung für 20 bis 30 gehörlose, schwerhörende und hörende Jugendliche aus Deutschland, Polen und Rumänien im Alter von 13 bis 24 Jahren. Diese findet vom 14. bis 19. Oktober 2018 in der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau/ Krzyżowa in Polen statt. Gemeinsame Abfahrt der deutschen Teilnehmer ist am Sonntag, 14. Oktober von Berlin aus.

Weiterlesen: Fair Signs: Internationale Jugendbegegnung für gehörlose, schwerhörende und hörende Jugendliche

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