Stellungnahme des Deutschen Behindertenrates zur Novellierung der Versorgungsmedizin-Verordung

Schon seit längeren gibt es Bestrebungen, die sogenannte Versorgungsmedizin-Verordnung (VersMedV) aus dem Jahre 2008 zu ändern. Unter Verweis auf teilweise bahnbrechende Erneuerungen im Bereich der Versorgungsmedizin sowie der Heil- und Hilfsmittel wird u. a. die Forderung erhoben, die Feststellung der Grade von gesundheitlichen Einschränkungen (GdB) und die Notwendigkeit von Nachteilsausgleichen neu zu bewerten.

Neben gebotenen Einsparungspotentialen im Gesundheits- und Versorgungsbereich versprechen sich die Protagonisten dieser Bestrebungen auch eine gerechtere und angemessenere Würdigung gesundheitlicher Einschränkungen. Nachdem die Verbände betroffener Menschen Wind von dieser Entwicklung bekommen haben, erhebt sich nun erheblicher Widerstand gegen die beabsichtigten Planungen.

Einen guten Überblick über die auch Menschen mit Höreinschränkungen betreffende Diskussion bietet die nachfolgende Stellungnahme des Deutschen Behindertenrates (DBR) vom 26. April 2019: DBR Informationen und häufige Fragen zur Versorgungsmedizin-Verordnung

REHADAT-Umfrage: Mit Hörschädigung im Job

Wie erleben Menschen mit Hörbeeinträchtigung ihren Arbeitsalltag, welche Unterstützung finden sie im Beruf oder in der Ausbildung hilfreich und welche Hilfen wünschen sie sich vielleicht noch? Hierzu hat REHADAT, das Informationsangebot zur beruflichen Teilhabe, eine neue Online-Umfrage zum Thema „Mit Hörschädigung im Job“ gestartet.

Die Ergebnisse der Befragung fließen in eine Broschüre der Wissensreihe zum Thema „berufliche Teilhabe von Menschen mit Hörbeeinträchtigung“ ein. Diese Broschüre richtet sich an Arbeitgeber und Arbeitgeberinnen, Beschäftigte mit Hörbeeinträchtigung, Kolleginnen und Kollegen sowie alle weiteren an der beruflichen Teilhabe von Menschen mit Hörschädigung Beteiligten.

Hier geht's zur Umfrage: http://rehadat.link/umfrage

Seminar: Welchen Einfluss hat Resilienz auf den Umgang und die Alltagserfahrungen mit dem eigenen Hörverlust?

Termin: Samstag, 22. September 2018, 14 bis 18 Uhr
Veranstalter: Stuttgarter Selbsthilfegruppe für Schwerhörige 

Als externen Referenten konnte die SHG Jochen Müller, Diplom-Sozialarbeiter, Kommunikationstrainer und Lebensberater für hörbehinderte Menschen und langjähriger Therapeut an der Helios-Fachklinik „Am Stiftsberg“ für Hörstörungen, Tinnitus und Schwindel in Bad Grönenbach (Allgäu) gewinnen.

Dieses Seminar ist als Angebot für alle Vereinsmitglieder, aber auch für Außenstehende und Nichtvereinsmitglieder gedacht. Es werden Schriftdolmetscher und Höranlage bereitgestellt.

Weiterlesen: Seminar: Welchen Einfluss hat Resilienz auf den Umgang und die Alltagserfahrungen mit dem eigenen...

Videoreihe: Tipps & Tricks für ein Leben mit Hörminderung

Jana Verheyen ist seit rund 20 Jahren schwerhörig und arbeitet als Audiocoach. In einer Videoreihe stellt sie seit Kurzem Tipps & Tricks für ein Leben mit Hörminderung vor.
Themen sind z.B. offen über die Schwerhörigkeit reden und wie man sagt, was man braucht, die Einsatzmöglichkeiten der T-Spule, Verbesserung der Raumakustik und Untertitel-Apps.

Die Videos stehen kostenlos unter ihr-hoergeraet.de/videos zur Verfügung, das ist eine Webseite des Bundesverbands der Hörgeräte-Industrie e.V.

(Quelle: Ihr-Hoergeraet.de)

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